Alkoholkrank? 

 

Kontaktarm?   Absturz?    Einsamkeit?
          
Angst?   Suchtprobleme?   Verzweiflung?


Schluss damit!!!

 

 

 

Wir bieten an:

Ansprechpartner, Hilfe und Beratung für:
 

  • Ein neues, verantwortungsbewusstes Leben mit Selbstständigkeit und Selbstvertrauen.
  • Die gemeinsame Suche nach Wegen in eine zufriedene, alkohol- und drogenfreie Zukunft.
  • Eine gegenseitige Unterstützung um trocken zu werden und trocken zu bleiben.
  • Die Chancen einer Wiedereingliederung in die Sozialgemeinschaft.


Spontanität und Kreativität sind unsere Maxime!

  

Wir sind der Auffassung, ohne überheblich zu klingen, dass wir uns von den meisten Gruppen im Berliner Raum unterscheiden.

Doch was unterscheidet uns von anderen Selbsthilfegruppen?

Weniges und doch Vieles!

Nach eigenen Erfahrungen und Beobachtungen der Berliner Alkohol- szene halten wir vom Drogenstop e.V. noch eindringlicher an unserem „offenen Gruppenstil“ fest. Dies bedeutet zum Beispiel keine feste Sitzordnung, kein Chairman, keine Rednerliste; dafür einen Moderator, dem es lediglich obliegt, eventuell zu hoch schlagende Wellen wieder ein wenig einzudämmen. Von daher total chaotisch, also das genaue Gegenteil zu anderen Gruppen.

Für uns zählt einzig und allein die spontane Gedankenfolge der Gruppenmitglieder hinsichtlich der aufgeworfenen Probleme. Nur wo wir das Gefühl haben, uns fallen lassen zu können, gelingt es uns, auf den Einzelnen einzugehen. Allein in solch einem familiären Klima sind Stimmungsäußerungen jeglicher Art wie z. B. emotionale Gruppenausbrüche bei brisanten Themen, Lachen, Weinen, Körperkontakt, als auch Beobachtung von Körpersprache, also das unbedingte Registrieren nonverbaler Verhaltensweisen möglich.

Wir lehnen es strikt ab, jemanden aus der Gruppe zu werfen, der rückfällig geworden ist. Wer in sein Krankheitsbild zurückfällt, benötigt unsere Hilfe erst recht.

Im Gegensatz zu anderen Gruppen passt der Spruch: „Mein Name ist..., ich bin Alkoholiker“ nicht in unser Weltbild. Wir wollen selbstbewusste, eigenverantwortliche, kontaktfreudige Menschen sein. Wir möchten auf keinen Fall an der zwangsläufig beschädigten Persönlichkeit mit Macht Veränderungen vornehmen, sondern wollen hilfreich bei der Suche nach dem verlorengegangenen „Ich“ zur Seite stehen.

Auch für die Angehörigen besteht deutlich ein Bedarf, etwas über diese Krankheit zu erfahren. Deshalb nehmen sie selbstverständlich an unseren Gruppensitzungen teil. In unseren Augen sind alle Betroffene. Unser Ziel ist es, aus der anfänglichen Selbsthilfegruppe einen rauschmittelfreien Freundeskreis zu formen und ein „ich möchte zur Gruppe gehen...“ zu erreichen. Das heißt zu Menschen gehen, die mich annehmen und versuchen, mich und meine Probleme zu verstehen.

Der Erfolg gibt uns Recht.

Wir organisieren diverse Freizeitgestaltungen, wie Radtouren, Ausflüge, Kegel-, Skatturniere, Reisen und vieles mehr. Auch die traditionellen Festtage feiern wir gemeinsam und fahren zum Teil zusammen in den Urlaub. Alles untrügliche Zeichen dafür, dass der Sprung von der Selbsthilfegruppe zum Freundeskreis geglückt ist. Wir sind kein Geheimbund und auch keine Sekte. Zu uns kann jeder kommen: Betroffene, Partner, Kinder, Angehörige und auch Freunde!

Bei vielen unserer Mitglieder ist der Alkohol das Hauptsuchtmittel. Deshalb kennen wir uns damit am besten aus.

Aber auch andere Süchtige sind bei uns willkommen.

 

 

Unser Motto: Wir leben rauschmittelfrei!

  

Eine entscheidende Hilfe für ein dauerhaftes rauschmittelfreies Leben ist nach unserer Erfahrung, neben regelmäßigen Gruppenbesuchen, die Einhaltung der nachfolgend aufgezeigten drei Grundregeln;

 

1. Rauschmittelfreie Wohnung!

Die Wohnung muss immer rauschmittelfrei sein. Hier sind wir angreifbar. Woanders stört uns der Alkoholgenuss der anderen nur bedingt, wir können ja jederzeit ausweichen.

 

2. Rauschmittelfreie Beziehung!

Der Partner lebt am dichtesten bei uns. Daher sollte auch er keinen Alkohol trinken. Er ist der letzte Strohhalm an den wir uns klammern können. Auf ihn müssen wir uns hundertprozentig verlassen können, sonst sind wir verloren.

 

3. Rauschmittelfreie Freunde!

Damit sind wir alle gemeint. Wenn unsere Wohnung erst einmal rauschmittelfrei ist, merken wir sehr schnell, wer unsere wirklichen Freunde sind. Mit der Zeit werden nur noch wenige Freunde übrig bleiben, aber in der Regel kommen nach und nach neue aus der alkoholfreien Selbsthilfegruppe hinzu.

 


Was hilft uns bei einem rauschmittelfreien Leben?

 

  • Änderung des Denkens
  • Änderung des Handelns
  • Änderung des Gefühls

 

 

Unser Flyer zum downloaden,
ausdrucken und/oder weitergeben.